Was sagen Sie zum Outfit des neuen Stadtplatzes inklusive Gastronomie

Den Platz nimmt die Bevölkerung gut an und auch die Gestaltung begrüßen die Meisten, insbesondere die Wasserspiele und der Zugang zum Kocher. Die Gastronomie wird ebenfalls überwiegend positiv gesehen. Das deckt sich im Grundsatz mit der Wahrnehmung innerhalb der FBO. Unzufrieden sind wir mit dem Verlauf, wie Hütte und Pacht zustande kamen.

 

Der Stadtplatz ohne öffentliches WC – ein Manko?

Die FBO sieht es in gar keinen Fall als ein Manko. Es wäre natürlich schön, wenn es überall Toiletten gäbe, aber das findet man in der Regel nicht einmal in der Großstadt und für einen ausschließlich bei schönem Wetter genutzten „Dorfplatz“ einer 8000 Seelen Gemeinde ist sicherlich nicht untragbar, wenn es dort keine extra Toilette gibt. Für fast 200.000€ eine Edelstahl Unisex Toilette zu installieren ist mehr als fragwürdig, wenn man sich Gedanken um die Umgebungsbedingungen macht:

  1. Es wurde ein WC gegenüber dem Platz eingerichtet.
  2. In der Stadtbibliothek ist ein WC vorhanden, das bei dringendem Bedarf während der Öffnungszeiten genutzt werden könnte.
  3. Wenn wegen der Gastronomie aus rechtlicher Sicht ein WC benötigt wird, kann das Bücherei WC öffentlich gemacht werden.
  4. Eine gemeinsame Lösung für das Edith Stein Haus finden (spart Geld und Reinigungskosten, welche die Stadt übernehmen könnte)
  5. Es gibt die Möglichkeit der „freundlichen Toilette“, die vom GR-Kollegen Rainer Kaufmann schon vorgeschlagen wurde. Müsste man mit den ansässigen Unternehmen abstimmen.
  6. 100 m weiter ist eine stadteigene Toilette in der Scheerer Mühle.
  7. 150m entfernt wäre im Schillerhaus die Möglichkeit eine Toilette öffentlich zugänglich zu machen.

 

Wo sehen Sie die Prioritäten für die weitere Innenstadtentwicklung?

Wir sehen die Prioritäten für die weitere Innenstadtentwicklung in erster Linie in einer konkreteren gemeinsamen Zukunftsplanung, wie wir sie schon in der Haushaltsrede vorgeschlagen haben. Diese Planung muss aufzeigen, wie die Innenstadt bis in 20 Jahren aussehen soll, welche Ankäufe und Einigungen dazu nötig wären und was sich generell realisieren lässt. Das gehört zu einem Zukunftskonzept für das Gesamtgebiet inklusive Wohnbebauung – von der Aalener Str. 23 bis zum Ende des Bäuerle Areals. Wichtig ist auch die Verkehrsberuhigung, das heißt vor allem LKW-Verkehr und Geschwindigkeit, ohne den Verkehr generell aus der Stadt zu verbannen.

Bernd Kresse
Fraktionsvorsitzender


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